Alle reden von der Krise

Aber von welcher Krise wird da gesprochen? Wo hat sie sich versteckt, die Krise? Wie sieht sie aus? Wie groß ist sie? Und wie wird sie sich verhalten, wenn sie erstmal aus der Deckung kommt? Ist da vielleicht doch gar keine Krise? Oder brauchen wir sogar eine Krise?

Ich meine keine Abkühlung der Weltwirtschaft, eine kleine Konjunkturdelle oder Rezession, sondern eine ausgewachsene Wirtschaftskrise mit weltweiten Verwerfungen und einem Börsenbeben.

Crashpropheten

Nun bin ich kein Hellseher und muss euch sofort enttäuschen: ich weiß es nicht! „Crashprophten“ oder Berufspessimisten gab es ja schon immer, und es gibt sie auch heute. Es folgt immer dem gleichen Muster: Mehr oder weniger prominente Analysten, Fonds-Manager, Autoren, Journalisten, Politiker, etc. rufen den nächsten Crash herbei. „Der Crash kommt!“, „Der Crash ist da!“, usw. heißt es dann. Und tatsächlich, irgendwann weht er uns mit mehr oder weniger Wucht um die Ohren. Und die Hellseher, die kurz vorher am öffentlichkeitswirksamsten in Erscheinung getreten sind, schaffen es dann auf die Titelblätter der Medien. Hat er oder sie es doch gewusst!

Rentenbescheid Update Q3/2019

Die Aktienmärkte haben sich erholt. So hat auch meine Rentenprognose wieder einen Sprung zurück über die dreihunderter Marke hingelegt.

Anteilskauf

In diesem Quartal habe ich beim absoluten Standard-Index, dem MSCI World, zugekauft, der auch wieder Bestandteil meines Coffein-Portfolios ist.

Der aktuelle Stand

Die Erholung des Aktienmarkts, Darlehenstilgungen und der Zukauf der ETF-Anteile führt zu folgendem aktuellen ganz privaten Rentenbescheid:

  • Prognostizierte monatliche Nettorente aus eigenem Gesamtkapital zum Jahr 2038: 343,01 € (Q2: 280,64 €)
  • Prognostizierte monatliche Nettorente aus risikolosem Anteil im Jahr 2038: 59,79 € (unverändert)

Werde Autor Deiner Finanzen!

Dein Geld ist am Monatsende auch immer knapp? Du kommst nicht voran mit dem Sparen oder der Altersvorsorge? Dann zahle dich ab jetzt selbst zuerst! Eine Struktur und etwas Disziplin reichen aus, um Deinen Finanzfluss zu sortieren und clever zu investieren.

Auf dem #Pathfinder19 in Essen gebe ich ganz praktische Impulse, wie Du endlich Autor Deiner Finanzen wirst! Sichere Dir ein Ticket und sei dabei, es warten noch viele andere interessante Impulsgeber mit spannenden Themen rund um die neue Wirtschaft und gute Arbeit!

9. Finanzwesir Treffen Zelle Kassel

Das Sommer-Event der Finanzwesir Zelle Kassel bei (hoffentlich) gutem Wetter im Biergarten! Wir sprechen über alles, was mit dem Thema private Finanzen zu tun hat und im Schwerpunkt über den privaten Vermögensaufbau in Eigenregie.

Wie viel Geld sollte ich in Aktien investieren?

Finde den für Dich passenden Aktienanteil!

Wir alle sind stolz auf unsere Wirtschaft, unsere Unternehmen, unsere Ingenieurskunst und vieles mehr. Aber wir beteiligen uns nicht daran: Nur jeder sechste ist in Unternehmen über Aktien und Aktienfonds investiert.

„Von Aktien lasse ich lieber die Finger“, höre ich oft. „Ist mir zu riskant“, wird begründet. Doch sind Aktien wirklich so risikoreich? Ja, das sind sie tatsächlich. Mit dem Erwerb von Unternehmensanteilen geht man ein Risiko ein. Sonst gäbe es keine Rendite. Rendite kommt von Risiko.

Warum also überhaupt in den Aktienmarkt einsteigen?

Aktien sind langfristig die renditestärkste Anlageklasse. Daher eignen sie sich gut für den langfristigen Vermögensaufbau und als ein Baustein für die Altersvorsorge. Das war auch schon vor den aktuellen Niedrigzinsen so.

Aktien sind Sachbesitz. Selbst wenn sie heute nur noch digital in ein Online-Depot eingebucht werden, verbriefen Aktien einen Anteil an einem real existierenden Unternehmen. Man wird dadurch nicht Unternehmer, aber Miteigentümer. Auch wenn man beim Konsumieren so mancher Finanzmedien oder -Messen den Eindruck gewinnt, es handele sich dabei um so etwas wie Jetons aus dem Kasino.