Auf der Suche nach einem ETF-Portfolio

Meine Depots bestehen heute zum größten Teil aus Einzelaktien. Dazu gesellt sich noch der ein oder andere aktiv verwaltete Fonds und börsengehandelte Indexfonds (ETF). Diese Struktur hat sich im Laufe der Zeit ergeben. Nicht immer gab es eine Strategie. Mehr dazu lest ihr in meiner Story Die Börse und ich. Am Ende dieser Geschichte erläutere ich, warum ich auf dem Weg zu einem Passiv-Anleger bin und mich in letzter Zeit intensiv mit der Konstruktion eines zu mir passenden Portfolios aus Indexfonds beschäftigt habe. Um letzteres geht es in diesem Blogartikel.

Das perfekte Portfolio gibt es nicht

Aus dem heute praktisch unüberschaubaren Angebot an ETFs lassen sich Millionen von Kombinationen zusammenstellen. Schon bevor ich begann mein individuelles Portfolio zusammenzustellen, war klar, dass es das perfekte Portfolio nicht gibt. In der Literatur und vor allem im Netz finden sich einige Musterportfolios, die man adaptieren kann. Ich wollte aber ganz bewusst den Prozess des Portfolioaufbaus durchlaufen und habe nach einigen Etappen ein Ergebnis.

Ein Weltportfolio nach Kommer

Gerd Kommer legt in seinem Buch Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs ausführlich dar, warum ein breit gestreutes Portfolio aus Indexfonds eine gute Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau darstellt. Seine Argumentation ist wissenschaftlich untermauert. Grundlage ist die moderne Portfoliotheorie. Ein wichtiges Element darin ist die Markteffizienzhypothese, nach der an den Kapitalmärkten stets alle verfügbaren Informationen eingepreist sind und es demnach einzelnen Akteuren nicht möglich ist langfristig eine Rendite über dem Marktdurchschnitt zu erzielen. Es gibt Kritik und Gegner dieser Theorie. Dieses durchaus interessante Thema füllt Bücher, und ich möchte es in diesem Artikel nicht behandeln.

4. Meetup Finanzwesir Zelle Kassel 7.3.2018

Nach einem freundlichen Start in das Börsenjahr 2018 sehen wir Anfang Februar eine Korrektur. Wer seine Strategie einfach durchzieht, bleibt ganz entspannt. Habt ihr eine Strategie? Lasst uns drüber sprechen. In der Business Lounge des Intercity-Hotels Kassel.

Mittwoch, 07.03.2018 – 18 Uhr – Intercity Hotel Kassel

Ich würde mich freuen, wenn du dabei bist! Einfach anmelden über Eventbrite – 4. Meetup Kassel!

Infos über das Konzept der autonomen Zellen findet ihr hier: https://www.finanzwesir.com/autonome-zellen

Thema Finanzielle Selbstständigkeit – intrinsify.me Wevent in Dortmund

Am Wochenende 26.01. bis 28.01. findet in Dortmund das 35. Netzwerktreffen der Intrinsifyer, das Wevent mit dem Untertitel New Maloche, statt.

Das Thema lautet diesmal: Der Einfluss der Digitalisierung und der Marktdynamik auf die Arbeit in der Traditionsindustrie. Oder auch: New Work – und wer macht die echte Maloche?

Ein Wevent findet im Open Space Format statt. Die Teilnehmer bringen selbst Themen für die Agenda ein. Und es sind stets auch Themen abseits der „Überschrift“ willkommen.

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Gerade mit diesem Untertitel „wer macht die echte Maloche?“ bin ich in Resonanz geraten. Jetzt nach Jahren des ungebrochenen Aufwärtstrends an den Aktienmärkten, wo gefühlt jeder zweite vom passiven Einkommen spricht und von der finanziellen Unabhägigkeit träumt, ist die Frage aktuell. Wer macht dann eigentlich noch die echte Maloche?

Ich bin am Wochenende in Dortmund und biete eine Session zum Thema Finanzielle Selbstständigkeit an.

 

Die Börse und ich – meine Story – Teil III

Die Winterpause ist vorbei. Auch die Bundesliga startet dieses Wochenende wieder. Ups, falsches Thema. Schnell die Kurve kriegen… Hier ist der dritte, letzte und umfangreichste Teil meiner Serie Die Börse und ich – meine Story.

Im ersten Teil ging es um Hypes, den Neuen Markt, den Millennium-Aktionismus und das damit verknüpfte Lehrgeld. Im zweiten Teil schreibe ich darüber, wie ich zum Thema Börse überhaupt gekommen war, das Depot der Börsengurus und die Zockerei mit Neuemissionen.

Lessons learned I: Hypes hinterherrennen, Aktionismus und Zockerei führen nicht zu schnellem Erfolg, sondern zum Gegenteil. Man könnte auch sagen: keine hohe Rendite ohne hohes Risiko.

Das sind Geschichten aus meinen Lehrjahren um das Jahr 2000 herum. Einen Technologie-Crash und eine Finanzkrise später, versuche ich in diesem Blog-Post die Jahre dazwischen bis heute zusammenzufassen und dabei zu reflektieren, was sich an meiner Haltung zur Börse geändert hat und warum.

Finanzwesir Lesertreff – Zelle Kassel – Treffen #3

Aller guten Dinge sind drei, so ein deutsches Sprichwort. Wenn etwas beim dritten Mal gut klappt, dauert es nicht lange, bis es ausgesprochen wird. Zu unserem dritten Treffen am 04.01.2018 in Kassel passt es allergings nicht so gut. Einerseits gab es Verwirrung bei der Uhrzeit, die ich in der E-Mail Einladung irrtümlicherweise falsch angeben hatte. Im verlinkten Event war sie richtig. Zum anderen gab es dann noch Probleme mit der Location.

Ortsänderung
Statt in das Gleis 1 ging es in die Caricatura-Bar

Ich hatte für das Treffen im Dezember einen Tisch im Gleis 1 reserviert. Leider wurde der Eintrag nicht in das 2018er Terminbuch übernommen und so entschloss man sich dort kurzfristig zu schließen und Renovierungsarbeiten durchzuführen. An dieser Stelle trotzdem Lob für den Support von Frau Sütterlin vom Gleis 1, die sich gekümmert hat und uns als Alternative kurzfristig das nahegelegene Podium empfohlen hatte. Dieses war allerdings randvoll an diesem Donnerstagabend. Wer hätte das gedacht? Kassel lebt!

Das führte uns dann in eine Bar, die Caricatura-Bar – Come as you love yourself! Passt. Zwar etwas dunkel und laut für einen Austasuch, aber auch das haben wir ganz gut weggesteckt.

Die autonome Zelle Kassel konnte wieder zwei neue Gesichter kennenlernen und freut sich über den Zuwachs in der Finazwesir-Community. Wir sind jetzt über 20 Interessenten. Das nächste Treffen findet voraussichtlich im März statt. So long – stay invested!