Warum wir alle Finanzentscheider sind

Finanzentscheidungen, darüber muss ich mir ja keine Gedanken machen. Das betrifft mich nicht. Das überlasse ich den Reichen, den Vermögensverwaltern und den Fonds-Managern!

Doch ich glaube wir alle entscheiden über unsere Finanzen, ob bewusst oder unbewusst. Schon wenn man einmal mehr Geld hat als man im täglichen Bedarf benötigt, ist man drin in der Rolle des Entscheiders. Ich muss doch nichts machen, höre ich Sie einwenden. Das ist richtig. Aber dennoch: Auch das ist eine Entscheidung. Auch wenn man nichts tut und Geld auf dem Girokonto liegen lässt, ist das eine Entscheidung, mit der man Alternativen ausschließt. So gesehen kann man also nicht „nicht-entscheiden“.

Eines der Probleme bei dem Umgang mit unseren Finanzen ist, dass wir uns häufig nicht über den Grad der Unsicherheit bewusst sind, mit dem wir leben müssen. Wie entwickeln sich die Zinsen, die Inflationsrate, die Immobilienpreise, die Unternehmensgewinne, die Löhne, der Aktienmarkt, usw.? Wie ist der reale Gegenwert meiner X Euro, die ich heute habe, in fünf oder in zehn Jahren? Das ist unsicher. Und aus diesem Grund bedarf es Entscheidungen bei unvollkommener Information. Bei meinen Entscheidungen kann ich also daneben liegen, daher erzeugen sie Verantwortung.

Nun kann man zum Berater seiner Bank oder zu einem Vermögensberater gehen und die Verantwortung abgeben – oder die Verantwortung für die eigenen Finanzen selbst übernehmen und seine Finanzentscheidungen ganz bewusst treffen. Raten Sie mal, was ich mittlerweile bevorzuge. Und darum soll es in diesem Blog in Zukunft gehen:

Finanzielle Selbstständigkeit – Die Verantwortung für seine Finanzen selbst in die Hand nehmen


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