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	<title>Coffein Archive &#8226; Reflect-ion</title>
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	<description>neue Wirtschaft und finanzielle Selbstständigkeit</description>
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		<title>Transformation von Altbeständen in ein ETF-Portfolio</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Torben Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2018 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzielle Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Altbestand]]></category>
		<category><![CDATA[Coffein]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Portfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Das Coffein-Portfolio habe ich ein ETF-Portfolio vorgestellt, welches als Fundament für den langfristigen Vermögensaufbau dient. Am Ende des Artikels stelle ich in Aussicht, dass ich die Fragestellungen und Probleme, die sich in meiner Situation bei der Umschichtung &#8230; </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://reflect-ion.de/2018/10/transformation-von-altbestanden-in-ein-etf-portfolio/">Transformation von Altbeständen in ein ETF-Portfolio</a> erschien zuerst auf <a href="https://reflect-ion.de">Reflect-ion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="https://reflect-ion.de/2018/03/das-coffein-portfolio/">Das Coffein-Portfolio</a> habe ich ein ETF-Portfolio vorgestellt, welches als Fundament für den langfristigen Vermögensaufbau dient. Am Ende des Artikels stelle ich in Aussicht, dass ich die Fragestellungen und Probleme, die sich in meiner Situation bei der Umschichtung der Depotbestandteile in das Coffein-Portfolio ergeben, mit euch teile. Das will ich in diesem Artikel tun.</p>
<h2>Die Ausgangssituation &#8211; 4 Depots</h2>
<p>Im Laufe der Zeit (<a href="https://reflect-ion.de/tag/story/">Meine Börsenstory</a>) sind vier Wertpapierdepots entstanden. Zur Entstehungsgeschichte… <span id="more-1190"></span></p>
<ol>
<li>DEKA-Depot</li>
</ol>
<p>Als Kunde der regionalen Sparkasse und Online-Banking noch in weiter Ferne, habe ich per Papierbogen ein Wertpapierdepot bei der DEKA-Bank eröffnet. Die ersten Fonds-Käufe, darunter der Klassiker AriDeka, wurden noch zusammen mit dem Berater am Schalter per Formular beauftragt. Übrig geblieben sind nur noch zwei Fonds, darunter ein teurer Dachfonds.</p>
<ol start="2">
<li>Depot #1 (Altbestand vor 2009)</li>
</ol>
<p>Neben dem Fonds-Depot bei der DEKA hatte ich für Einzelaktien auch ein kostenintensives Wertpapierdepot bei der Sparkasse selbst. Die hohen Preise für Transaktionen sowie bessere Zinsen auf Tagesgeld bei Onlinebanken haben mich zum ersten Wertpapierdepot bei der Direktbank geführt.</p>
<ol start="3">
<li>Depot #2 (Neuer Bestand ab 2009)</li>
</ol>
<p>Mit der Einführung der Abgeltungssteuer eröffnete ich ein zweites Depot, um die steuerlich begünstigten Altbestände abzugrenzen. Kursgewinne aus Aktien und Fonds, die vor 2009 angeschafft wurden, können steuerfrei realisiert werden.</p>
<ol start="4">
<li>Depot #3 (Coffein-Portfolio)</li>
</ol>
<p>Das dritte Depot habe ich eigens für den Aufbau des Coffein-Portfolios eröffnet.</p>
<h2>Problem 1: Teure, aber steuerfrei veräußerbare Fonds</h2>
<p>Mit diesem Thema habe ich mich bereits ausführlich am Beispiel eines steuerfrei veräußerbaren, aber teuren Dachfonds beschäftigt.</p>
<p>Die in <a href="https://reflect-ion.de/2018/07/was-tun-mit-teuren-fonds-altbestanden/">Was tun mit teuren Fonds-Altbeständen?</a> hergeleitete Entscheidung ist mittlerweile umgesetzt. Die letzten beiden Fonds aus dem DEKA-Depot sind verkauft. Die frei gewordenen Mittel sind direkt in das Coffein-Portfolio geflossen.</p>
<h2>Problem 2: Steuerfrei veräußerbare Einzelaktien / ETFs</h2>
<p>Das erste Direktbank-Depot wurde in 2001 eröffnet. Bis auf zwei Positionen (Barrick Gold und SMA Solar Technology) stehen bei allen Aktien und ETFs Buchgewinne aus. Steigt der Wert der Papiere weiter, und davon geht jeder Langfrist-Investor aus, sind die Zuwächse steuerfrei. Ein Verkauf der Einzeltitel oder der ETFs würde den Steuervorteil dieser vor 2009 angeschafften Wertpapiere verschenken. Aus diesem Grund halte ich an dem Depot vorerst fest. Ausnahmen können sich ergeben, siehe dazu Problem #4.</p>
<h2>Problem 3: Steuerpflichtig veräußerbare Einzelaktien / ETFs</h2>
<p>Etwas differenzierter sieht es bei Positionen aus, die ab 2009 in den Bestand aufgenommen wurden. Im Depot #2 befinden sich einige Einzelaktien und auch der ein oder andere ETF. Ein Verkauf verursacht Kosten und bei Buchgewinn auch Steuerzahlungen.</p>
<p><strong>Umgang mit Einzelaktien</strong></p>
<p>Das mittelfristige Ziel ist die Auflösung der Positionen zu Gunsten des ETF-Portfolios. Alle Einzelaktien befinden sich sowieso in den ETFs des Coffein-Portfolios wieder. Der doppelte Besitz macht wenig Sinn. Einzelne Positionen sind schon verkauft, andere folgen im Laufe der Zeit. Dabei versuche ich Veräußerungsverluste mit Gewinnen zu verrechnen, soweit das geht.</p>
<p><strong>Umgang mit ETFs</strong></p>
<p>Branchen-ETFs sind bereits verkauft. Der Versuch mit Indizes auf einzelne Branchen zu setzen, ist im Prinzip nichts anderes als der Versuch mit Einzelaktien den Index zu schlagen (Stockpicking). An den Standard-ETFs werde ich zunächst festhalten. Ein „Tausch“ in die ETFs des Coffein-Portfolios verursacht Transaktionskosten (siehe Problem 5).</p>
<h2>Problem 4: Klumpenrisiko Einzelaktien</h2>
<p>Auf Grund des Alters des Depots #1 (ja, altern zahlt sich an der Börse aus) und nicht zuletzt auch der freundlichen Börsenentwicklung der letzten zahn Jahre, macht der Anteil der in Depot #1 enthaltenen Positionen aktuell ungefähr 50% des investierten Gesamtvolumens aus. Das „Coffein-Depot“ schafft es derzeit auf ca. 25%, Tendenz steigend, da die Sparrate nur noch in dieses Depot fließt und die Umschichtung aus Depot #2 noch läuft.</p>
<p>Das Ziel, die Verteilung des investierten Kapitals nach der Allokation des Coffein-Portfolios, ist also nicht so schnell zu erreichen. Die Werte im ältesten Depot sind auf Grund der unterschiedlichen Entwicklung sehr ungleich verteilt: So kommt Apple auf einen Anteil von ca. 20%, während Barrick Gold und SMA Solar Technology zusammen vernachlässigbare 1% ausmachen. Der Anteil einer einzelnen Aktie von 20% widerspricht meinem Grundsatz der Diversifikation. Hier besteht ein Dilemma: Steuerfreiheit &amp; Einzelaktienrisiko vs. Diversifikation.</p>
<h2>Problem 5: Transaktions-Kosten</h2>
<p>Bei allen Umschichtungen fallen bei Verkäufen und Käufen von ETFs und Aktien Transaktionskosten an. Und wie wir alle wissen, können sich diese zu einem echten Renditekiller entwickeln. Bei den Aufräumarbeiten, die in über zwei Jahrzehnte gewachsenen Depots anfallen, kommt man um diese Kosten nicht herum. Trotzdem möchte ich unnötige Kosten vermeiden.</p>
<p>Wenn ein ETF bereits im Bestand ist und einigermaßen in das Konzept passt, dann ist es eine Option, einfach an ihm festzuhalten. Es handelt sich in meinem Fall im Wesentlichen um ETFs auf US-Indizes (S&amp;P 500, US MidCaps und US SmallCaps). Die ETFs werden nicht weiter bespart und nehmen so im Laufe der Zeit in ihrer Bedeutung für den gesamten Mix ab.</p>
<h2>Problem 6: Market-Timing</h2>
<p>Im Laufe der Zeit entwickeln sich Aktien sehr unterschiedlich. So sind einzelne Positionen zum Klumpenrisiko geworden (siehe Problem Nr. 4). In diesen Fällen sind trotz Steuerfreiheit Teilverkäufe sinnvoll. Aber wann? Hier besteht ein Timing-Problem, was man neben dem Stock-Picking eigentlich durch das „mechanische“ Investieren in ein ETF-Portfolio vermeiden will. Jede Kurssteigerung steht steuerfrei zu Buche, steigert gleichzeitig aber den Anteil des Einzelwerts.</p>
<p>Ein zweiter Aspekt ist rein operativer Natur. Bei dem Verkauf einer Aktie und dem Kauf bzw. der Aufstockung eines ETFs aus dem Coffein-Portfolio vergeht etwas Zeit. Bis das Geld aus dem Verkauf in der Buying-Power landet und der Kauf dann beauftragt ist, können in volatilen Märkten ein paar Prozent verloren gehen, umgekehrt natürlich auch gewonnen werden. Will man dieses Risiko ausschalten, sorgt man am Besten für ausreichend Liquidität auf dem Verrechnungskonto und setzt beide Aufträge „gleichzeitig“ ab.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<th>Depot</th>
<th>Fragestellungen</th>
<th>Handlung</th>
</tr>
<tr>
<td>DEKA Depot</td>
<td>Steuerfreie Kursgewinne vs. hohe Kosten aktiv verwalteter Fonds</td>
<td>Verkauft!</td>
</tr>
<tr>
<td>Depot #1</td>
<td>Steuerfreie Kursgewinne vs. Klumpenrisiko, Market-Timing</td>
<td>Halten. Ausnahme: Einzelwert bekommt einen zu hohen Anteil am Gesamtkapital.</td>
</tr>
<tr>
<td>Depot #2</td>
<td>Transaktionskosten, Market-Timing</td>
<td>Einzelwerte nach und nach veräußern, zum Konzept passende ETFs halten.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie wir sehen, tauchen also bei dem Übergang von einem gewachsenen Portfolio zu einem ETF-Portfolio einige Fragen auf. Aufräumen, aber nichts verschenken, so könnte man das Unterfangen auch beschreiben.</p>
<p>Der Verkauf der teuersten Fonds und die Schließung des DEKA Depots ist rational richtig und fühlt sich gut an. Das vor 2009 gefüllte Depot bleibt aus steuerlichen Gründen erhalten. Aktien und ETFs aus dem neuen Depot werden nach und nach veräußert und die freien Mittel werden in das Coffein-Portfolio investiert.</p>
<p>Offen bleibt die Frage, ab wann ein Einzelwert aus dem steuerfreien Depot die Diversifikation so weit stört, dass ein Teilverkauf sinnvoll erscheint. Ich freue mich auf Kommentare zu diesem Artikel. Wer steht vor ähnlichen Fragestellungen?</p>
<p>Trotz diesen Unwägbarkeiten bin ich davon überzeugt: Entscheidend ist die <strong>langfristige Strategie</strong> und der Weg zum Coffein ETF-Portfolio.</p>
<p>So long, not short!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Coffein-Portfolio</title>
		<link>https://reflect-ion.de/2018/03/das-coffein-portfolio/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Torben Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzielle Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Coffein]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Portfolio]]></category>
		<category><![CDATA[KISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meinem Artikel Auf der Suche nach einem ETF-Portfolio&#160;habe ich einige ETF-Kombinationen vorgestellt. Auf der Suche nach einem persönlichen Portfolio, in das ich einen guten Teil meiner Anlagen umschichten möchte, bin ich damit noch nicht am Ende. Es &#8230; </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://reflect-ion.de/2018/03/das-coffein-portfolio/">Das Coffein-Portfolio</a> erschien zuerst auf <a href="https://reflect-ion.de">Reflect-ion</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Artikel <a href="https://reflect-ion.de/2018/02/auf-der-suche-nach-einem-etf-portfolio/">Auf der Suche nach einem ETF-Portfolio</a>&nbsp;habe ich einige ETF-Kombinationen vorgestellt. Auf der Suche nach einem persönlichen Portfolio, in das ich einen guten Teil meiner Anlagen umschichten möchte, bin ich damit noch nicht am Ende. Es fehlt noch etwas. Nicht, dass die Lösungen schlecht wären. Im Gegenteil, ich denke vor allem die Portfolios mit zwei (World / Emerging Markets) oder drei (Übergewichtung Europa) ETFs eignen sich sehr gut für die meisten, die strukturiert, breit gestreut und <em>passiv</em> in den Aktienmarkt investieren möchten.</p>
<h2>Warum ich mit der Drei-ETFs-Variante noch nicht zufrieden war</h2>
<p>Eine der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Investieren in Aktien ist das langfristige Festhalten an einer einmal gewählten <em>Aufstellung</em>. So wie ein Trainer nicht vor jedem Spieltag die Mannschaft durcheinander würfelt, auch wenn diese eine Niederlage eingesteckt hat, ist es auch beim Investieren wenig Erfolg versprechend, die gewählten Anlageinstrumente nach kurzer Zeit wieder umzustellen. Mir fehlte es noch an etwas Würze und ich wurde dieses Gefühl nicht los. Gefühle sind ein denkbar schlechter Ratgeber beim Thema Geld. Aber dennoch:</p>
<blockquote><p>Ganz ohne Emotionen geht es nicht. Man muss sich wohlfühlen mit seinem Depot.</p></blockquote>
<p>Ich war mir ziemlich sicher, dass ich irgendwann einknicken würde und anfange, Anpassungen vorzunehmen &#8211; dann doch lieber gleich und nach dem Start stabil.<br />
<span id="more-982"></span></p>
<h2>KISS &#8211; Keep it simple and straightforward</h2>
<p>Von <em>Halte es einfach, supereinfach</em> mache ich einen Schritt hin zu <em>Gestalte es einfach und überschaubar</em>. Mehr als drei ETFs, aber bitte nicht ein über zehn ETFs umfassendes Konstrukt. Die Basis bilden nach wie vor die Brot- und Butter Indices <em>MSCI World</em> und <em>MSCI Emerging Markets</em>. Für die Übergewichtung unseres Heimatkontinents habe ich mich für den <em>FTSE Developed Europe</em> entschieden. Ich packe jetzt noch zwei Indices dazu, lande bei fünf, und es fühlt sich für mich gut an. Auf geht’s.</p>
<h3>Etwas mehr Risiko bitte &#8211; mit Small Caps</h3>
<p>Auf lange Sicht rentieren sich laut Statistiken Nebenwerte besser als die großen Standard-Aktien (Blue Chips). Vermutlich, weil sie als risikoreicher eingeschätzt werden (Risikoprämie). Das muss nicht so bleiben und auch nicht zwingend in jedem Jahrzehnt so eintreten. Ich mische mit dem <strong>MSCI World Small Caps</strong> einen Teil der kleinen Unternehmen dazu. Der Index bildet Nebenwerte aus 23 entwickelten Märkten ab und enthält über 4.000 Unternehmen.</p>
<h3>Etwas Zucker &#8211; mit Dividenden</h3>
<p>Eines der häufigsten Missverständnisse ist, dass man mit Unternehmen mit einer hohen Dividendenrendite besser abschneidet als der Gesamtmarkt, da man ja regelmäßig Geld ausgeschüttet bekommt. Unternehmen, die nichts oder wenig ausschütten, investieren das Geld selbst in ihr eigenes Wachstum. Träge Tanker, die einen Großteil der Erträge ausschütten, sind hingegen nicht gerade Wachstumsraketen. Unter dem Strich ist es egal, ob die Performance aus Kurszuwächsen oder Ausschüttungen kommt.</p>
<p>Beispiel <strong>Apple</strong>. Ein guter Teil der Kurszuwächse stammt aus der Zeit, als kein Geld ausgeschüttet wurde und das Unternehmen die Gewinne für die Entwicklung innovativer Produkte benötigte. Heute verdient Apple mehr als für Forschung &amp; Entwicklung verbraucht wird und zahlt Dividenden. Das größte (prozentuale) Kurswachstum liegt aber vermutlich in der Vergangenheit. Ein anders Beispiel ist <strong>Berkshire Hathaway</strong>. Das Unternehmen von W. Buffett und C. Munger reinvestiert den gesamten Cashflow bis heute selbst durch Zukäufe oder Beteiligungen. Eine Erfolgsstory ohne einen Cent Dividende.</p>
<p>Dennoch brauche ich einen Ausschütter für meine Motivation. Und dafür habe ich mich für einen ETF auf den <strong>FTSE All-World High Dividend Yield</strong> Index entschieden. Der Index enthält die Hälfte der Unternehmen des Basis-Index (FTSE All-World) mit den höchsten Dividendenrenditen.</p>
<h2>Ergebnis &#8211; Das Coffein-Portfolio</h2>
<p>Hier das Ergebnis und die Aufteilung der einzelnen Komponenten (ETFs):</p>
<figure id="attachment_988" aria-describedby="caption-attachment-988" style="width: 760px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://reflect-ion.de/wp-content/uploads/2018/03/Portfolio_Coffein-1.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-988 size-large" src="https://reflect-ion.de/wp-content/uploads/2018/03/Portfolio_Coffein-1-1024x896.png" alt="Coffein-Portfolio" width="760" height="665" srcset="https://reflect-ion.de/wp-content/uploads/2018/03/Portfolio_Coffein-1-1024x896.png 1024w, https://reflect-ion.de/wp-content/uploads/2018/03/Portfolio_Coffein-1-300x263.png 300w, https://reflect-ion.de/wp-content/uploads/2018/03/Portfolio_Coffein-1-768x672.png 768w, https://reflect-ion.de/wp-content/uploads/2018/03/Portfolio_Coffein-1.png 1202w" sizes="(max-width: 760px) 100vw, 760px" /></a><figcaption id="caption-attachment-988" class="wp-caption-text">Das Coffein Portfolio</figcaption></figure>
<ul>
<li>30% <a href="https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B4L5Y983">IE00B4L5Y983</a> &#8211; iShares Core MSCI World</li>
<li>30% <a href="https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00BKM4GZ66">IE00BKM4GZ66</a> &#8211; iShares Core MSCI Emerging Markets IMI</li>
<li>10% <a href="https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B945VV12">IE00B945VV12</a> &#8211; Vanguard FTSE Developed Europe</li>
<li>15% <a href="https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00BCBJG560">IE00BCBJG560</a> &#8211; SPDR MSCI World Small Cap</li>
<li>15% <a href="https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B8GKDB10">IE00B8GKDB10</a> &#8211; Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield</li>
</ul>
<h2>Was ist jetzt mit Coffein?</h2>
<p>Ich bin Kaffee-Fan. Während der Zusammenstellung des Portfolios habe ich irgendwann eine Parallele zu Kaffee gezogen und den Namen <strong>Coffein-Portfolio</strong> vergeben. Für einen ausbalancierten Kaffeegeschmack wird oft eine Mischung aus aromatischen Arabica- und den für eine schöne Crema hilfreichen Robusta-Bohnen verwendet.</p>
<p>Im Portfolio mische ich die <strong>Schwellenländer</strong> zu den <strong>Industrieländern</strong> hinzu. Das sorgt für einen runden Geschmack. Ich trinke guten Kaffee schwarz. Aber es darf auch gerne etwas Milch sein. Die 10% <strong>Extra Europa</strong> reichen da aber auch schon aus. Fehlen noch die Zuckerwürfel in Form der <strong>Small-Caps</strong> und des <strong>Dividenden</strong>-Index. Ok, ich trinke Kaffee nur ohne Zucker, aber in das Depot darf er ruhig mit rein.</p>
<h2>Regionale Verteilung</h2>
<p>Die regionale Verteilung sieht für das <strong>Coffein-Portfolio</strong> in etwa so aus:</p>
<ul>
<li>38% Amerika (32% USA, 2% Kanada, 4% Lateinamerika)</li>
<li>30% Europa (13% EURO-Land, 13% Europa ex EURO, 4% Schwellenländer)</li>
<li>32% Asien (8% Japan/Australien, 24% Schwellenländer)</li>
</ul>
<p>Das Verhältnis von Industrie- zu Schwellenländern kommt demnach einer klassischen Aufteilung 70/30 nahe.</p>
<h2>Kosten und Renditeerwartung</h2>
<p>Die gewichteten <strong>Kosten</strong> dieser ETF-Kombi (nur ausgewiesene TER) betragen 0,26%. Hinzu kommen die Transaktionskosten und ggf. Steuern, die für den Kauf bzw. Verkauf zum Beispiel beim Rebalancing anfallen. Auf das Thema Rebalancing werde ich in einem der folgenden Artikel noch näher eingehen.</p>
<p>Von dem Portfolio erwarte ich eine <em>durchschnittliche</em> <strong>langfristige Rendite</strong> (Total Return, also Kursgewinne plus Dividenden) zwischen 7% und 8% pro Jahr vor Kosten und Steuern. Durch die Börsenrallye der letzten zehn Jahre war die Rendite in diesem Zeitraum überdurchschnittlich. Glaubt man an die Mittelwertrückkehr (Mean Reversion), wird die Rendite in den nächsten zehn Jahren unterdurchschnittlich sein. Am besten schläft man in Dingen Börse aber prognosefrei.</p>
<h2>Fragezeichen und Stolpersteine auf dem Weg zum Coffein ETF Portfolio</h2>
<p>In meiner <a href="https://reflect-ion.de/tag/story/">Story</a> lest ihr, wie es dazu kam, dass meine Fonds und Aktien heute auf vier Depots verteilt sind und in Zeiten unterschiedlicher Steuergesetze erworben wurden. Welche <strong>operativen Probleme</strong> und <strong>Steuerfragen</strong> sich dadurch ergeben, thematisiere ich in einem der nächsten Artikel.</p>
<p>So long, not short!</p>
<p><em>Die Podcast-Episode zum Artikel</em><br />
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<h2>Update Oktober 2018</h2>
<p>Während der Umsetzung habe ich zwei Veränderungen an der konkreten Ausgestaltung vorgenommen. Die Prinzipien und die Indizes bleiben gleich. Die Anpassungen betreffen die konkret eingesetzten Produkte und die Aufteilung.</p>
<p>Statt des&nbsp;Vanguard FTSE Developed Europe kommt nun der&nbsp;Lyxor STOXX Europe 600 (ISIN <a href="https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=LU0908500753">LU0908500753</a>) zum Einsatz. Der&nbsp;SPDR MSCI World Small Cap wird durch den iShares MSCI World Small Cap (ISIN <a href="https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00BF4RFH31">IE00BF4RFH31</a>) ersetzt.&nbsp;Der SmallCap-Anteil wird auf Kosten des All-World High Dividend erhöht: 20% SmallCap, 10% High Dividend.</p>
<p>Die Gründe für die Änderungen sind im Wesentlichen die Kosten und das Handling. Der Lyxor ETF ist im Gegensatz zum Vanguard <strong>thesaurierend</strong>, eine Wiederanlage der Ausschüttungen ist nicht erforderlich. ETFs auf SmallCap-Indizes sind rar, der Vertreter von iShares wurde erst kurz nach der ursprünglichen Produktauswahl verfügbar und hat eine TER von 0,35% (SPDR 0,45%).</p>
<p>Der Produkttausch verursacht keine Kosten, da ich bis Anfang Oktober noch nicht in einem der beiden ETFs investiert war. Das hat sich mittlerweile geändert, bis auf die SmallCap-Position habe ich alle ETFs eingekauft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://reflect-ion.de/2018/03/das-coffein-portfolio/">Das Coffein-Portfolio</a> erschien zuerst auf <a href="https://reflect-ion.de">Reflect-ion</a>.</p>
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