4. Meetup Finanzwesir Zelle Kassel 7.3.2018

Nach einem freundlichen Start in das Börsenjahr 2018 sehen wir Anfang Februar eine Korrektur. Wer seine Strategie einfach durchzieht, bleibt ganz entspannt. Habt ihr eine Strategie? Lasst uns drüber sprechen. In der Business Lounge des Intercity-Hotels Kassel.

Mittwoch, 07.03.2018 – 18 Uhr – Intercity Hotel Kassel

Ich würde mich freuen, wenn du dabei bist! Einfach anmelden über Eventbrite – 4. Meetup Kassel!

Infos über das Konzept der autonomen Zellen findet ihr hier: https://www.finanzwesir.com/autonome-zellen

Thema Finanzielle Selbstständigkeit – intrinsify.me Wevent in Dortmund

Am Wochenende 26.01. bis 28.01. findet in Dortmund das 35. Netzwerktreffen der Intrinsifyer, das Wevent mit dem Untertitel New Maloche, statt.

Das Thema lautet diesmal: Der Einfluss der Digitalisierung und der Marktdynamik auf die Arbeit in der Traditionsindustrie. Oder auch: New Work – und wer macht die echte Maloche?

Ein Wevent findet im Open Space Format statt. Die Teilnehmer bringen selbst Themen für die Agenda ein. Und es sind stets auch Themen abseits der „Überschrift“ willkommen.

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Gerade mit diesem Untertitel „wer macht die echte Maloche?“ bin ich in Resonanz geraten. Jetzt nach Jahren des ungebrochenen Aufwärtstrends an den Aktienmärkten, wo gefühlt jeder zweite vom passiven Einkommen spricht und von der finanziellen Unabhägigkeit träumt, ist die Frage aktuell. Wer macht dann eigentlich noch die echte Maloche?

Ich bin am Wochenende in Dortmund und biete eine Session zum Thema Finanzielle Selbstständigkeit an.

 

Die Börse und ich – meine Story – Teil III

Die Winterpause ist vorbei. Auch die Bundesliga startet dieses Wochenende wieder. Ups, falsches Thema. Schnell die Kurve kriegen… Hier ist der dritte, letzte und umfangreichste Teil meiner Serie Die Börse und ich – meine Story.

Im ersten Teil ging es um Hypes, den Neuen Markt, den Millennium-Aktionismus und das damit verknüpfte Lehrgeld. Im zweiten Teil schreibe ich darüber, wie ich zum Thema Börse überhaupt gekommen war, das Depot der Börsengurus und die Zockerei mit Neuemissionen.

Lessons learned I: Hypes hinterherrennen, Aktionismus und Zockerei führen nicht zu schnellem Erfolg, sondern zum Gegenteil. Man könnte auch sagen: keine hohe Rendite ohne hohes Risiko.

Das sind Geschichten aus meinen Lehrjahren um das Jahr 2000 herum. Einen Technologie-Crash und eine Finanzkrise später, versuche ich in diesem Blog-Post die Jahre dazwischen bis heute zusammenzufassen und dabei zu reflektieren, was sich an meiner Haltung zur Börse geändert hat und warum.

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Finanzwesir Lesertreff – Zelle Kassel – Treffen #3

Aller guten Dinge sind drei, so ein deutsches Sprichwort. Wenn etwas beim dritten Mal gut klappt, dauert es nicht lange, bis es ausgesprochen wird. Zu unserem dritten Treffen am 04.01.2018 in Kassel passt es allergings nicht so gut. Einerseits gab es Verwirrung bei der Uhrzeit, die ich in der E-Mail Einladung irrtümlicherweise falsch angeben hatte. Im verlinkten Event war sie richtig. Zum anderen gab es dann noch Probleme mit der Location.

Ortsänderung

Statt in das Gleis 1 ging es in die Caricatura-Bar

Ich hatte für das Treffen im Dezember einen Tisch im Gleis 1 reserviert. Leider wurde der Eintrag nicht in das 2018er Terminbuch übernommen und so entschloss man sich dort kurzfristig zu schließen und Renovierungsarbeiten durchzuführen. An dieser Stelle trotzdem Lob für den Support von Frau Sütterlin vom Gleis 1, die sich gekümmert hat und uns als Alternative kurzfristig das nahegelegene Podium empfohlen hatte. Dieses war allerdings randvoll an diesem Donnerstagabend. Wer hätte das gedacht? Kassel lebt!

Das führte uns dann in eine Bar, die Caricatura-Bar – Come as you love yourself! Passt. Zwar etwas dunkel und laut für einen Austasuch, aber auch das haben wir ganz gut weggesteckt.

Die autonome Zelle Kassel konnte wieder zwei neue Gesichter kennenlernen und freut sich über den Zuwachs in der Finazwesir-Community. Wir sind jetzt über 20 Interessenten. Das nächste Treffen findet voraussichtlich im März statt. So long – stay invested!

Die Börse und ich – meine Story – Teil II

Lange sind sie her, die ersten Tage an der Börse. Wie kommt man überhaupt dazu sich mit eben dieser auseinanderzusetzen? Mit dieser Frage habe ich mich jetzt, zwanzig Jahre später, wieder beschäftigt. Für meine Blog-Post Story.

Noch gibt es sie, die Zeitschriftenregale in den Supermärkten. Vollgestopft mit Magazinen aus allen Genres. Für mich interessant waren damals die Computer-Magazine (nicht PC, Amiga!) und die, die etwas über Hardrock und Heavy Metal geschrieben haben. Irgendwann als ich an dem Regal vorbei surfte, fiel mir ein Blatt ins Auge, welches heute immer noch erschient: Börse Online. Das klang interessant. Ich hab’s mitgenommen.

Seit dem verschlang ich Woche für Woche die Artikel zu allen möglichen Themen rund um Unternehmen, Wirtschaft, Währungen, Rohstoffe, Aktien, Anleihen, Fonds und alles, was sonst noch dazugehört. Jede Menge Begriffe und Abkürzungen prasselten auf mich ein, jede Woche etwas Neues. Und irgendwann wurde ich tätig, eröffnete ein Depot, damals noch bei der Sparkasse, und kaufte meine ersten Aktien. Das ist übrigens eine zeitlose Empfehlung: Anfangen!

Das Depot der Börsengurus

Was kurz darauf passierte und wie es mir erging, lest ihr im ersten Teil meiner Story. In diesem ersten Teil habe ich versprochen über Berufsschule, Neuemissionen und das Depot der Börsengurus zu erzählen. Bitteschön:

Die Börsengurus, das waren zwei Berufsschul-Kollegen und ich. Jedenfalls dachten wir das, natürlich mit einem zwinkernden Auge. Der Stoff der Schulstunden war natürlich tot langweilig im Gegensatz zu den Nachrichten zu den Unternehmen, die an die Börse strömten und Anteile an ihnen anboten. IPO, oder Initial Public Offer – es war die Zeit der Neuemissionen. Und jedes Mal starteten die Notierungen der neu an den Börsen platzierten Aktien astronomisch in die Höhe. Noch nie konnte man sein Geld innerhalb kürzester Zeit vervielfachen. Dachten wir.

Und wir stiegen in die Zockerei ein. Was das Unternehmen, welches da an die Börse ging, eigentlich  machte, interessierte niemanden, geschweige denn deren Bilanzen oder Geschäftsmodelle. Nur das schnelle Geld zählt doch, oder? Also ran, dabei sein! Also haben wir ein Depot eröffnet, ein Gemeinschaftsdepot bei der Comdirekt-Bank. Als die Formalien alle erledigt waren (Post-Ident & Co.), jeder seine für damalige Verhältnisse nicht unerheblich Einlage getätigt hatte und wir uns einige waren, welche Papiere wir zeichneten, war die Party so langsam wieder vorbei.

Schnelles Geld, das geht. Aber das bekommen nur die ersten, diejenigen, die Glück haben und einige gerissene Profis. Wieso fällt mir gerade jetzt Bitcoin ein? Wir waren weder die ersten, noch hatten wir Glück. Und Profis waren wir ebensowenig. Und so kam es wie es kommen musste. Der Depotwert kannte nur die Richtung nach Süden. Bis wir schlussendlich die letzten Rohrkrepierer rauswarfen und das gemeinsame Depot schlossen.

Im Teil drei meiner Story erzähle ich euch wie sich mein Anlageverhalten Schritt für Schritt geändert hat, was darauf Einfluss hatte und wo ich aktuell stehe.

Wie sieht deine Geschichte aus? Was hat zum Erstkontakt mit dem Thema Börse geführt? Hinterlasst gerne einen Kommentar!